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Immoraum Redakteur2026-02-24 00:05:442026-02-24 00:05:44Stuttgart wird zur „Startup Factory“: Markteinblicke & Ausblick aus dem NXTGN Report 2025aktuelle Entwicklung, Nachfrage, Investorenverhalten
Fachmarktzentren & Lebensmittelobjekte – Marktüberblick 2025/2026
Fachmarktzentren und freistehende Lebensmittelobjekte behaupten sich im aktuellen Marktumfeld als eines der robustesten Segmente innerhalb des deutschen Einzelhandels. Der strukturell stabile Bedarf an Nahversorgung, eine hohe Besuchsfrequenz sowie die wirtschaftlich resilienten Konzepte führender Lebensmittelbetreiber bilden ein tragfähiges Fundament für Nutzer- und Investmentnachfrage. Insbesondere Objekte mit klarem Lebensmittelanker profitieren von einer vergleichsweise hohen Ertragsstabilität und bleiben aus Kapitalmarktsicht attraktiv.
Das Marktgeschehen ist dabei zunehmend qualitäts- und risikodifferenziert. Gut positionierte Fachmarktstandorte mit langfristig gesicherten Mietverträgen, belastbarer Betreiberbonität und funktional überzeugenden Flächenkonzepten zeigen weiterhin eine solide Liquidität. Renditen und Preisniveaus entwickeln sich weniger segmentweit, sondern primär entlang objektspezifischer Faktoren wie Mikrolage, Drittverwendungsfähigkeit, Mietvertragsstruktur und absehbarem Investitionsbedarf. Parallel gewinnen ESG- und energetische Kriterien weiter an Bedeutung und beeinflussen die Transaktionsfähigkeit spürbar.
Süddeutschland als stabiler Zielmarkt
Süddeutschland, insbesondere Baden-Württemberg und Bayern, bleibt ein Schwerpunktmarkt für Fachmarktzentren und Lebensmittelobjekte. Die Kombination aus wirtschaftlicher Stärke, hoher Kaufkraft und einer ausgeprägten Mittelstandsstruktur schafft günstige Rahmenbedingungen für nachhaltige Nahversorgungsstandorte. Charakteristisch ist eine breite Nachfragebasis, die sowohl durch private Investoren und Family Offices als auch durch institutionelle Marktteilnehmer getragen wird.
Gleichzeitig zeigt sich auch regional eine klare Selektivität. Standorte mit überzeugender Einzugsgebietsdynamik, guter Erreichbarkeit und klarer Versorgungsfunktion bleiben stark nachgefragt, während funktionale oder standortbezogene Schwächen deutlicher bepreist werden. Für Eigentümer und Investoren rückt damit die strategische Betrachtung einzelner Assets weiter in den Vordergrund – insbesondere im Hinblick auf Mietvertragsstabilität, Capex-Risiken und langfristige Nutzungsperspektiven.










